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Das Büro des Landeshauptmannstellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka antwortet auf die Befürchtungen der Nordring-neu Gegner mit grösstem Verständnis :
Zitat :
Herr Landeshauptmann Stellvetreter erachtet die Sorgen der Bevölkerung ,die durch die beiligenden Unterschriften bekräftigt wurden ,durchaus als begründet.
Er hat mich*** angewiesen,die uns vorliegenden Unterlagen umgehend an die inhaltlich für Raumordnung bzw Naturschutz zuständigen Regierungsbüros Landesrat Mag . Johann Heuras und Dr Stephan Pernkopf mit dem Ersuchen um bestmögliche Unterstützung zu übermitteln.
Ich darf ihnenweiters versichern ,dass der Erhalt unseres Lebensraumes Niederöstzerreich für Herrn Landeshauptmann-Stellvertreter stehts ein wichtiges Anliegen darstellt.“
gezeichnet Irene Fügel ***
Unterstützung sichern auch die Grünen zu:
Danke für Ihr Mail – wir werden die Sache unter die Lupe nehmen und versuchen im Sinne des Naturschutzes eine Lösung herbei zu führen!
Mit freundlichen Grüßen
Madeleine Petrovic
Etwas ernüchternd die Antwort des Referenten der NÖ Landesregierung Abteilung Naturschutz :
Zur derzeitigen rechtlichen Genehmigung darf angemerkt werden, dass die Genehmigung für die Motorsportanlage bereits bestand, als dieser Teil des Landschaftsschutzgebiets in Kraft getreten ist. Daher handelt es sich um ein bestehenden Recht, welches natürlich auch weiterhin ausgeübt werden darf. (Im Natura 2000 Gebiete wurde die bestehende Anlage bei der Abgrenzung ausdrücklich ausgenommen)
Bei einer allfälligen Bewilligung einer Erweiterung wären aber die Schutzgebiete zu berücksichtigen, was aber nicht bedeutet, dass eine Bewilligung in Schutzgebieten automatisch ausgeschlossen ist.
Ein weiteres Schreiben,als Antwort auf die Befürchtungen der 455 Nordringneugegner kam im August aus dem Büro der Landesregierung, Mag Johannes Heuras zuständig für Raumordnungsfragen.
(….) die örtliche Raumordnung liegt zwar auf Grund unserer Bundesverfassung im autonomen Wirkungsbereich der Gemeinde, sie ist allerdings an eine Bewilligung des Landes Niederösterreich in seiner Funktion als Aufsichtsbehörde gebunden.Ein entsprechendes Widmungsverfahren ist von Seite der Gemeinde Altenburg nicht begonnen worden. Es haben diesbezüglich auch noch keine Vorgespräche mit den zuständigen Beamten des Amts der NÖ Landesregierung stattgefunden. Es entspricht auch unserem letzten Wissensstand, dass die Gemeinde Altenburg gar nicht beabsichtigt ,ein Verfahren zur Vergrösserung des Nordrings einzuleiten.
Sollte sich an dieser Situation etwas ändern, so dürfen wir darauf hinweisen,dass auf Grund der Bestimmungen des NÖ Raumordnungsgesetzes 1976 und entsprechender EU-Richtlinien,eine strenge Prüfung der Umwelt- und Naturverträglichkeit eines derartigen Projekts erfolgen würde.
Auf Grund der gegebenen Rahmenbedingungen im Umfeld des Nordrings, können wir-ohne einem entsprechenden Projekt vorgreifen zu wollen- die Umsetzungschancen des angesprochen Projekts als eher gering einstufen.“
http://www.nordring.at/doc/projektbeschreibung.pdf
Einsortiert unter: GENEHMIGUNG/NORDRING | Tags: Altenburg, Gemeinderat, Umwidmungen
MEINUNGEN : http://nordringneu.wordpress.com/category/projektprasentation/
BERECHTIGTE BEFÜRCHTUNGEN?
http://www.nordring.at/doc/projektbeschreibung.pdf
JUNI:
Der Nordring Fuglau wurde in den letzten70ziger Jahren des vergangenen Jahrtausends genehmigt. Damals galt Auto und Rallyefahren noch als zeitgemässe Freizeitbeschäftigung.
Die Genehmigung zur Sportstätte wurde ohne weitere Beschränkungen erteilt und erlaubt heute dem Verein Nording eine Vermietung an Jedermann. So ist das Gelände laut Homepage der ideale Ort für Geburtstagsfeiern und Werbung diverser Art ; durchgeführt werden Rallyes, Rennen und Ähnliches.
Wäre das heruntergekommene Gelände nicht im Landschaftsschutzgebiet würde sich möglicherweise Niemand am „Sport“ stossen -selbst wenn die Lärmbelästigung ,eine selbstverständliche Nebenerscheinungen des „Sports“, bereits jetzt zu Kritik an der Sportstättenwidmung im Lanschaftsschutzgebiet führt.
Die Diskussion gewinnt nun jedoch an Aktualität : das erscheinen des „Investors“ Karl Seidler , (Erbe eines Anteils an Sefra Farben), nun Obmann der Vereins Nordring. Seine Idee den Nordring zu einem 42ha grossen Autotest und Autorennplatz zu vergrössern ,ist nun in einer verkleinerten Version als NORDRING NEU präsentiert worden.
Der planlose Vortrag NORDRING NEU im Stift Altenburg führte zu eine weiteren Verunsicherung, wie auch zur Verärgerung der Bevölkerung . Um die Autofreunde zufrieden zu stellen müssten nicht nur weitere Verstösse gegen den Landschaftssschutz genehmigt werden sondern das Natura 2000 gebiet ,welches zur Erweiterung notwendig wäre müsste eine Umwidmung erfahren.
Daraufhin wurden 455 Unterschriften gegen eine Genehmigung durch den Gemeinderat gesammelt.
Die Befürchtungen ,dass dem Antrag auf Umwidmung stattgegeben wird, besteht zurecht : in der selben Gemeinde wurde bereits eine hinterfragenswürdige Umwidmung durchgeführt : nicht nur Schutzgebiete um Fuglau , sondern auch Steinegg ist in Gefahr!
AUGUST :
Nach den neuersten Zeitungsmeldungen WAR STEINEGG IN GEFAHR ! : dem Engagement der Grünen,besonders Mag DR DR Madleine Petrovic ,ist es zu verdanken, dass ein Stop der Durchführunspläne in Sicht ist ! Die Zerstörung der naturgeschützten Biotope soll ein Bescheid der Landesregierung entgegenwirken : der ursprüngliche Zustand muss wieder hergestellt werden.
(Wenn´s so leicht wär…)
Auch die Gefahr den „Nordring Neu“ in kürzester Zeit umgesetzt zu sehen entkräftet die NÖN : die 455 Unterschriften gegen den Ausbau haben ihre Wirkung nicht verfehlt.
Doch das Misstrauen der NordringNeu Gegner bleibt berechtigt : schon letztes Jahr wurde das Vorgehen der Nordinginvestoren ,von einigen Gegnern des Ausbaus, wie folgt beschrieben :
„Zuerst versuchen Sie die Bevölkerung mit Arbeitsplätzen zu“blenden“ und präsentieren ein riesiges Projekt dessen Umsetzung voraussichtlich wenig Chance auf Realisierung hat . Dann einige Zeit später wird die „Soft Variante “ angeboten um die „Naturschutzfreunde“ zu besänftigen…….“
SEPTEMBER
Erstaunliches findet man im „Östereichisches Investment Netzwerk“, jetzt werden wohl sämtliche Argumente der Nordringneuinvestoren ausser Acht gelassen : „Sicherheitschulung“ und “Arbeitsplatzbeschaffung“ auf einer Kartbahn ? Ausser Lärm im Naturschutzgebiet ist bei diesem Konzept sicher wenig zu erwarten : als Motor, für eine touristische Erschliessung des Gebiets, dürfte eine Kartbahn doch nicht ganz geeignet sein.
Die versprochene Präsentation von „Nordringneu“ ist nach wie vor nicht in Sicht. „Bei solch un professionellem Vorgehen dürfen alle Nordringneugegner hoffen ,dass sich die Konzepte der Autosport-Befürworter in „Co2 auflösen“" freuen sich einige Anrainer.
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| Gebrauchtes Kapital: 250.000 € Minimum pro Investor: 100.000 € Land: Niederösterreich Branche 1: Erholung/Tourismus Branche 2: Einzelhandel Phase des Geschäfts: Vor Gründung / F&E – Phase Rolle des Investors: Beratend Investiertes Kapital: 80.000 € Investmentgrund: Finanzakquisition Premium-Angebot: Nein Voröffentlicht: 14 Aug 2009 |
Nachzulesen auf folgendem Link:
http://www.investmentnetzwerk.at/investmentangebot/kartbahn-beim-nordring-in-fuglau-2009-08-14
ALTERNATIVEN WÄREN DURCHAUS MACHBAR WIE DIE WEBSITE DES LEBENSMINISTERIUMS BESCHREIBT :
http://www.bmlfuw.gv.at/article/articleview/27521/1/7173:
MEINUNGEN ZU
NORDRINGNEU : http://nordringneu.wordpress.com/category/projektprasentation/
Einsortiert unter: Naturschutz
WIEVIEL BEDEUTED DAS WORT „SCHUTZZONE“ IN DER POLITIK? WER BESTIMMT WAS BESCHÜTZT WIRD?
Die “Initiatoren” des Nordringausbaus schreiben auf ihrer website:
Der derzeitige Nordring hat eine Sportstättenwidmung. Die Fläche welche für das
neue Projekt KFZ Test Gelände Nordring benötigt wird liegt im Osten im Natura 2000
Gebiet. Die Fläche westlich des bestehenden Geländes ist nicht in Natura 2000.
Eine Umwidmung ist notwendig. Auf Grund der wirtschaftlichen Notwendigkeit in der
Region ist es sinnvoll die Umwidmung durchzuführen. Es gibt in der Region
Horn/Altenburg zu wenig wirtschaftliche Impulse. Daher muss seitens der Politik jede
Möglichkeit genutzt werden um Arbeitsplätze zu schaffen.
Weiter auf :
http://www.nordring.at/doc/projektbeschreibung.pdf
Deutlich andere Ziele verfolgt der Landschafts und Naturschutz :
So steht auf der Website des Umweltbundesamts :
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Ein Landschaftsschutzgebiet ist ein Gebiet mit besonderem Charakter, hohem ästhetischen Wert oder Erholungswert der Landschaft. Die Durchführung von Maßnahmen, die eine erhebliche Beeinträchtigung der Landschaft bewirken, können in einem behördlichen Verfahren verhindert werden.(…)Der primäre Schutzzweck dieser Kategorie liegt in der Erhaltung des Landschaftsbildes. Die besondere Bedeutung des Gebietes für die Bevölkerung oder den Fremdenverkehr soll gesichert werden. Landschaftsschutzgebiete können auch als Pufferzonen um Naturschutzgebiete, die strengeren Schutzbestimmungen unterliegen, dienen. In der Regel werden mit der Schutzverordnung bestimmte Vorhaben verboten oder einer Bewilligung unterworfen. |
NÖ Fauna-Flora- Habitat- und Vogelschutzgebiete :
http://www.noe.gv.at/bilder/d35/Karte_FFH_VS.pdf?14388
Europaschutzgebiete “Waldviertler Teich-, Heide und Mooorlandschaft” :
http://www.noe.gv.at/bilder/d36/4_01_Karte_Nord.pdf?14459
Naturschutz ist keine Angelegenheit des rechnenden Verstandes, sondern nur mit Herz und Seele zu erfassen.
(Heinrich Wilkens, Jurist) Website :
Gibt es zu der „Initiative“ Nordring NEU samt der bestehenden Sportplatzwidmung und der Steinabbaugenehmigung in Steinegg nicht auffallende Parallelen ???? :
Steinegg, Gemeinde Altenburg :
…….. plant jetzt ein Unternehmer ein weit größeres Steinbruch-Projekt auf demselben Hang im Natura 2000 Gebiet, das laut Atlas des Landes NÖ unter anderem die strengstens geschützte Gelbbauchunke, andere Amphibien sowie seltene Vögel (Uhus, Spechte) beherbergt(….).
Das gesamte Gebiet von Altenburg ist an und für sich Steinbruch-Verbotszone gemäß §1 Sektorales Raumordnungsprogramm - eine Ausnahmegenehmigung zum Abbau von Steinen ist daher überhaupt nur möglich, wenn eine entsprechende Widmung („Materialgewinnungsstätte“) besteht – die Gemeinde selbst hat dafür gesorgt: 2007 änderte die Gemeinde Altenburg nämlich die Flächenwidmung des besagten areals von „Grünland“ auf „Mineralgewinnungsstätte“, wobei die Gemeindeorgane bzw. die (vom Antragsteller eingeschalteten) Gutachter (unwissentlich oder wissentlich?) von falschen Annahmen ausgingen: Es wurde unterstellt, dass es sich um eine Reaktivierung und Erweiterung des kleinen, ehemals tatsächlich genehmigten Steinbruchs handle(…..),
Seit Bekanntwerden des Projektes und seiner Dimensionen hagelt es in der Gemeinde Proteste (….)
Im Bund und im Land sollen nun Anfragen klären, wie es soweit kommen konnte, dass sich Gemeindevertreter auf die Seite eines einzelnen Unternehmers stellen – ohne wirtschaftlichen Vorteil für die EinwohnerInnen. Im Gegenteil: Die BürgerInnen laufen Sturm, weil der Bürgermeister ihrer Lebensqualität und dem Naturgut keine Bedeutung beimisst.
Artikel in voller Länge :
http://niederoesterreich.gruene.at/naturschutz/artikel/lesen/41564/
Einsortiert unter: Projektpräsentation | Tags: Autosport, Fuglau, Natura2000, Rennstrecke, Waldviertel
oder ist die Unprofessionalität der Präsentation des Projekts „Nordring Neu“ am 18.Juni 09 in Stift Altenburg wirklich eine Anhäufung von Missgeschicken?
Kann es sein , daß der Umstand der verspäteten Einladung völlig unbeabsichtigt war und die Schuld allein die böse Post trägt?
Gehe ich falsch in der Annahme ,dass das Projekt „Nordring neu“ in Fuglau mit nicht transparenten Mitteln durchgesetzt werden soll? Oder wie ist es zu erklären ,daß sich das Projekt „NordringNeu“ sich nicht mit dem Inhalt der Website des Rennsportzentrums Nordring deckt?
Liegt es möglicherweise an der linzer Agentur, daß statt einer Präsentation des Projekts, lediglich ein Lebenslauf des Hrn Seidlers samt Absichterklärung eine Rennstrecke zu bauen , präsentiert wurde?
War die Frage nach einem Plan gar unzulässsig? – da dieser Plan ,falls vorhanden, nur dem Gemeinderat zugänglich gemacht werden wird ?
(O- TON : Frage A.I. : Haben Sie einen Plan? Antwort Hr. S : Sitzen Sie im Gemeinderat?)
Wieviel Wahrheitsgehalt hat die Mitteilung Hrn Seidlers : In Natura2000 Gebieten darf man sogar ein Einkaufzentrum bauen! – (ohne Quellenangabe).
Gibt es zu den Behauptungen, Projekte wie „Nordring neu“, würden die Verkehrstodesrate senken Statistiken?
Kann es sein, daß hinter dem Rücken, doch vor den Augen der Bevölkerung, eine der schönsten Regionen des Waldviertels missbraucht wird?
Oder ist die Idee des Erben und Investors Karl Seidler ein innovatives Projekt umzusetzten, das der Bevölkerung von Altenburg und Fuglau (wie auch aller vom Lärm und Durchzugverkehr belästigten Orte) eine wirtschaftlichen Aufschwung bietet, Arbeitsplätze sichert und Lebensquälität garantiert , ein Lichtstrahl mitten in der Wirtschaftskrise ? Wird hier transparent und offen über die Nachhhatligkeit eines Rennsportzentrums gesprochen und alle Zweifler hören hier lediglich das Gras wachsen? …..und unterstellen hier einem seriösen Geschäftsmann nicht nur die Zerstörung der Natur, sondern stellen auch noch sämtliche Argumente pro Autosportzentrum in Frage ?!
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Landschaftsschutzgebiet mit „Motorsportanlage“ im Hintergrund :

„Nordring jetzt“ , Erweiterung in Planung

oben : Blick auf die Region „Nordring Neu“
unten : „Technische Abnahme“ Nordring jetzt

unten : Nordring jetzt eigebettet in die Landschaft von Fuglau


Nordring jetzt / Kirche von Fuglau im Hintergrund

oben : ein erstauntes Reh (bei Maheresdorf) : …..
unten : …..Die Bezirksblätter unterstützen die Planung Nordring neu – Bei uns ist was los!


Noch sind die Zubringerstrassen (Photo b.Altenburg) ruhig , zumindest meistens :
http://www.rallyefotos.at/Rallyefotos/2009/Rallycross – Fuglau/index.html
http://www.rallyefotos.at/Rallyefotos/2009/Autocross – Fuglau/index.html







